Wie bei vielen anderen Funktionen auch, bietet Excel nicht nur eine Möglichkeit an, um eine Tabelle in ein Diagramm umzuwandeln. Stattdessen können Sie aus einer Vielzahl an Diagrammen auswählen – einer so immensen Vielzahl, dass man schnell die Übersicht verlieren kann.
Aus diesem Grund möchten wir heute einmal den typischen Prozess zur Diagramm-Erstellung in Excel für ein einfaches Beispiel durchgehen. Dazu markieren wir erstmal die Daten, für die wir ein Diagramm anfertigen möchten:

Damit man von der unheimlich großen Auswahl nicht überwältigt wird, gibt es die Schaltfläche „Empfohlene Diagramme“ im Register „Einfügen“.

Leider jedoch sind die Empfehlungen von Excel nicht immer genau das, wonach wir suchen. Hier beispielsweise wird versucht, die Beiträge und die Jahreszahlen gleichzeitig darzustellen, wodurch im Endeffekt beides nicht mehr wirklich lesbar ist.

Daher kann man auch einmal die anderen Diagramme durchgehen, um zu sehen, ob dort etwas passendes dabei ist:

Doch auch wenn man sich selbst auf die Suche nach geeigneten Diagrammen begibt, ist das Ergebnis nicht unbedingt besser…

All die bisher genannten Schritte können in einfachen Fällen schon helfen. Wenn Sie jedoch trotzdem noch kein vernünftiges Diagramm gefunden haben sollten, dann können Sie die Daten in mehreren einzelnen Diagrammen visualisieren, anstatt zu versuchen, alles gleichzeitig darzustellen. Markieren Sie also nur zwei Spalten gleichzeitig, die einen interessanten Zusammenhang bieten. (Um nicht nebeneinander liegende Spalten zu markieren, halten Sie einfach die Strg Taste gedrückt, während Sie die Spalten mit der Maus auswählen.)

Legen Sie nun wie zuvor beschrieben ein geeignetes Diagramm an, und fahren Sie so fort, bis alle Zusammenhänge dargestellt sind:

Übrigens: Es kann noch dazu auch hilfreich sein, Ihre Daten nach einer bestimmten Spalte zu ordnen, während Sie das Diagramm anlegen. Dadurch können dann Zusammenhänge in Koordinatensystem (bei Excel als „Punkt (X Y)“-Diagramme bezeichnet) besser dargestellt werden.

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